Es gibt wohl nicht viele Menschen, die nicht schon einmal ein Stück herumliegendes Holz genauer betrachtet haben. Sei es die Schnittfläche eines frisch gefällten Baumes, ein Stück Treibholz am Strand oder einen knorrigen Ast.
Einige kommen dann auf die Idee, einen Fund dieser Art nach eigenen Vorstellungen noch weiter zu formen. Und vielleicht finden sie Gefallen an ihrem Werk und gehen dieser Tätig- keit häufiger nach.
Manchmal überfällt sie dann zwar eine irritierende Erkenntnis: In den dichten Staubwolken und unter Bergen von Spänen sind auch viele Stunden verschwunden - aber: Was für ein Anblick ! Was für ein Gefühl, wenn die vorher vom Schleifpapier malträtierte Hand über spiegelglattes warmes Holz streicht !
Irgendwann muss dann noch eine Homepage her, damit die Welt wenigstens virtuell an diesem Erlebnis teilhaben kann. Mit den Werken lediglich den Zugang zum Bett im Gästezimmer zu versperren (weil an anderen Stellen des Hauses kein Platz mehr ist), erbringt dann doch etwas wenig Resonanz.
So fing es an ...
... und so sah es später aus
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